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AvtoVAZ-Präsident Komarow präsentiert Modellpläne bis 2016.

AvtoVAZ gliedert Produktion von technologischer Einrichtung und Werkzeugen aus.


AvtoVAZ-Präsident Komarow präsentiert Modellpläne bis 2016.

In einem Interview mit der Wirtschaftszeitung Kommersant hat Igor Komarow, Präsident der OAO AvtoVAZ, unter anderem die Modellpläne bis 2016 präsentiert.

In der ersten Etappe soll 2012 die Produktion der Modelle Lada 2105 und 2107 mit Heckantrieb eingestellt werden. Diese Autos werden von einem Low-cost- Modell abgelöst, dessen Preis bei 210.000 Rubeln beginnen soll. „Es wird auf unserem Lada Kalina basieren und eines der Schlüsselmodelle von AvtoVAZ sein, das bis 2020 für 20 Prozent unserer Verkäufe sorgen soll,” sagt Komarow. Das Low-cost-Modell wird zunächst mit Stufenheckkarosserie angeboten, 2014 soll ein Hatchback dazu kommen. Die Produktion der Kalina-Baureihe soll dann eingestellt werden.

Ab 2012 will AvtoVAZ mit der Einstellung des Samara beginnen und statt dessen mehr Priora produzieren. Der Priora wird ein Facelift erhalten. Das Auto soll nicht mehr als 300.000 Rubel kosten und für weitere 20 Prozent der Verkäufe von AvtoVAZ bis 2015 sorgen. „Von den Baureihen Low-cost und Priora rechnen wir für diese Periode mit dem Verkauf von durchschnittlich 400.000 Autos pro Jahr”, erklärt Komarow. Ebenfalls sollen 2012 zwei Lada-Modelle auf der Renault-B0-Plattform in Produktion gehen – ein Kombi mit sieben Sitzen und eine Nutzfahrzeugausführung. Geplant ist, von diesen beiden Modellen insgesamt 75.000 Einheiten pro Jahr zu bauen. Auf der B0-Plattform werden auch zwei Modelle der Marke Renault und ein Nissan basieren. „Auch die Produktion dieser Modelle beginnt im Jahr 2012, zunächst mit einer kleineren Stückzahl, etwa 30.000, und später kann sie 100.000 überschreiten,” sagt Komarow.

Für 2015 ist der Produktionsanlauf von drei neuen Modellen vorgesehen. Es handelt sich um den Nachfolger des Lada 4x4, weiterhin um ein größeres und teureres SUV-Modell im C-Segment und um ein neues Fließheckmodell auf der Basis der B0-Plattform. Auch der neue Lada 4x4 könnte eventuell auf der B0-Plattform basieren. Bei den ab 2015 vorgesehen Modellen soll es sich um eine Weiterentwicklung der B0-Plattform handeln. 2016 soll die Erneuerung der Modellpalette mit dem Priora-Nachfolger auf der B0-Plattform, einem Crossover- Modell sowie einem Stufenheckmodell auf einer neuen Plattform im C-Segment abgeschlossen sein. Nach den Worten von Komarow gibt es noch keine endgültige Entscheidung über die Plattform für das neue C-Segment-Modell. „Entweder wird diese Plattform ebenfalls von Renault kommen, oder wir werden sie selbst entwickeln, in dem wir das frühere AvtoVAZ-Projekt Lada 2116 reanimieren”, erklärt Komarow

(Newsletter Osteuropa, Automobil Produktion)