VW und GAZ vereinbaren Auftragsfertigung.
Verkäufe im ersten Halbjahr +54,2%.
Opel will Marktanteil in Russland verdoppeln.
Ford-Sollers: Motorenwerk in Tatarstan.
AvtoVAZ-Präsident Komarow präsentiert Modellpläne bis 2016.
AvtoVAZ gliedert Produktion von technologischer Einrichtung und Werkzeugen aus.
|

|
VW und GAZ vereinbaren Auftragsfertigung.
Zwischen der Volkswagen AG und der Gruppa GAZ wurde ein Vertrag über die Auftragsproduktion in
Russland geschlossen. Die Vereinbarung, die bis zum Jahr 2019 gilt, sieht die Produktion von bis zu 110.000
Autos pro Jahr vor.
GAZ wird als Auftragsfertiger die Produktion der Modelle Škoda Yeti und Octavia sowie
VW Jetta übernehmen. Ein viertes Modell könnte noch dazukommen. Das erste bei GAZ im CKD-Verfahren
produzierte Modell, der Škoda Yeti, soll bereits im November 2012 vom Band laufen. Vorab soll GAZ
bereits eine limitierte Zahl von Autos des Modells Yeti aus SKD-Sätzen montieren. So sollen im laufenden
Jahr rund 800 und 2012 bis zu 5.000 Yetti im SKD-Verfahren bei GAZ entstehen. Gleichzeitig soll GAZ 2012
die ersten 1.000 Yeti aus CKD-Sätzen montieren. Für 2013 sind 13.200, für das Jahr danach 15.900 und für
2015 rund 20.000 Yeti geplant. Als zweites Modell folgt der neue VW Jetta mit SOP im März 2013. Hier sieht
die Planung 30.200 Autos für 2013, 33.000 für 2014 und 40.000 für 2015 vor. Im Juni 2013 soll dann die CKDMontage
der kommenden Generation des Škoda Octavia beginnen, von dem im ersten Jahr 17.400 Einheiten,
2014 rund 38.700 und 2015 bis zu 50.000 Exemplare entstehen sollen.
Die volle Kapazität von 110.000 Autos soll damit erstmals 2015 erreicht werden. Die Investition wird rund 200 Millionen Euro betragen, 115 Millionen
Euro von VW und 85 Millionen Euro von GAZ. Die Summe beinhaltet die Erweiterung und Modernisierung
der Lackiererei, der Montage sowie den Aufbau eines neuen Karosseriebaus. Neben der Auftragsfertigung
bei GAZ wird VW nach den Worten des VW-Generalbevollmächtigten Detlef Wittig auch die Kapazität
seines Werks in Kaluga ausbauen. Details dazu nannte Wittig nicht.
(Quelle: Newsletter Osteuropa, Automobil Produktion)
|

|
|